Herzlich Willkommen!

Ich begleite Organisationen dabei, neue Antworten auf gesellschaftliche und institutionelle Herausforderungen zu entwickeln. Mein Schwerpunkt liegt an der Schnittstelle von Bildung, Kultur und organisationalem Wandel.

Entwicklung verstehen – Zukunft gestalten

Meine berufliche Entwicklung begann mit der Musik.

Wer ein Instrument erlernt, erfährt früh, dass Kompetenz nicht allein durch Wissen entsteht. Musikalische Fähigkeiten entwickeln sich durch das Zusammenspiel von Üben, Reflexion, Rückmeldung, Wiederholung und der Bereitschaft, über lange Zeit auf ein Ziel hinzuarbeiten. Fachliches Wissen ist dabei ebenso wichtig wie Motivation, Selbststeuerung und die Fähigkeit, aus Erfahrungen zu lernen.

Diese Erfahrungen prägen mein Verständnis von Lernen bis heute.

Als Kirchenmusiker stand für mich nicht nur das eigene Musizieren im Mittelpunkt, sondern die Frage, wie Menschen musikalische und ästhetische Erfahrungen gestalten können. In Chören, Ensembles und Gemeinden arbeitete ich mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, mit Amateuren und Profis. Dabei wurde Lernen zu einem sozialen und kulturellen Prozess: Menschen entwickeln ihre Fähigkeiten gemeinsam, unterstützen sich gegenseitig und wachsen an gemeinsamen Herausforderungen.

Die wissenschaftliche Arbeit eröffnete mir eine weitere Perspektive. Forschung und Lehre ermöglichten es, Lern- und Bildungsprozesse systematisch zu analysieren und zu gestalten. Fragen der Kompetenzentwicklung, der Vermittlung und der Hochschullehre rückten stärker in den Mittelpunkt. Neben der inhaltlichen Arbeit entstand ein wachsendes Interesse daran, wie Bildungsprozesse wirksam gestaltet und weiterentwickelt werden können.

In der Tätigkeit für die Reformierte Kirche des Kantons Zürich weitete sich dieser Blick auf Organisationen. Bildungs- und Entwicklungsprozesse finden nicht nur bei einzelnen Menschen statt, sondern auch in Teams, Institutionen und Netzwerken. Organisationsentwicklung bedeutete für mich, Räume zu schaffen, in denen neue Ideen entstehen, erprobt und gemeinsam weiterentwickelt werden können.

Als Rektor der Hochschule für Kirchenmusik der Evangelischen Kirche von Westfalen verbinden sich diese Erfahrungen. Die zentrale Frage lautet heute: Wie kann die Zukunft der Kirchenmusik gestaltet werden? Diese Aufgabe betrifft nicht nur Studiengänge und Curricula, sondern die Entwicklung einer ganzen Bildungsinstitution.

Daraus entstanden Projekte zur Weiterentwicklung von Lern- und Lehrräumen, neue Zugänge zur Studienzulassung, kompetenzorientierte Ausbildungsmodelle, innovative Prüfungsformate sowie Prozesse der Organisations- und Kulturentwicklung. Im Mittelpunkt steht dabei die Überzeugung, dass nachhaltige Entwicklung dort gelingt, wo Menschen, Bildung und Organisation gemeinsam in den Blick genommen werden.

Heute arbeite ich an der Schnittstelle von Innovation, Hochschulentwicklung und Organisationsentwicklung. Mich interessiert, wie neue Ideen entstehen, wie Kompetenzen für die Zukunft entwickelt werden und wie Organisationen Veränderungsprozesse gestalten können. Die Musik ist dabei nicht verschwunden. Sie bleibt das Fundament meines Verständnisses von Lernen, Entwicklung und Transformation.


Aus meiner Arbeit in Hochschulen, Kulturinstitutionen und Kirchen bringe ich Erfahrung in den Bereichen:

  • Innovationsentwicklung
  • Lehr- und Lernentwicklung
  • Future Skills
  • Organisationsentwicklung
  • Wirkungsorientierung
  • Strategische Transformation

 

Die Musik bleibt dabei mein Ausgangspunkt: Sie hat meinen Blick auf Lernen, Kompetenzentwicklung und kulturelle Veränderungsprozesse geprägt.

 

Natürlich interessiert mich weiterhin die Kirchenentwicklung und der Beitrag der Kirche für eine lebenswerte Gesellschaft.

 

Kirchenentwicklung

 

a) Singleitung: Unterstützung des emotionales Singens im Gottesdienst

Vermittlung des Handwerks der Singleitung und Sing-Ideen als performative Elemente im Gottesdienst. Viele dieser Ideen sind im dem Buch "Frisch gesungen", das im Schott-Verlag erschienen ist, zu finden (siehe unten).

b) Gottesdienst: Fragen zur liturgischen und musikalischen Qualität

Durch meine Mitarbeit im Zentrum für Qualitätsentwicklung im Gottesdienst (im Jahr 2017 im Michaeliskloster Hildesheim) habe ich mein liturgiewissenschaftliches Wissen und Können um den Bereich der Qualität erweitert. Die Entwicklungen für die Qualität der gottesdienstlichen Musik waren für mich zentral und sind in einer kleinen Artikelreihe in "Forum Kirchenmusik" (2019/2020) nachzulesen.

c) Musik und Gemeindeentwicklung

Musik ist ein wunderbares Medium, um die Kirchgemeinde zu entwickeln. In der reformierten Landeskirche des Kantons Zürich ist es meine Aufgabe, mit Musiker*innen und Kirchgemeinden neue Konzepte für die Kirchenmusik zu finden. Eine kleine empirische Studie ist gerade in Arbeit.

 

 



"Singen in Gemeinschaft als ästhetische Kommunikation. Eine ethnographische Studie"

 

https://link.springer.com/book/10.1007%2F978-3-658-17711-9